23.05.2013   KunstKiosk

Bauwagen zu KunstKiosk

Der Hochsitz auf Rädern, der es mir so angetan hatte, stand leider für eine Umwandlung in einen KunstKiosk nicht zur Verfügung. Dafür fand sich ein historischer Bauwagen aus DDR-Zeiten. Mir gefiel es, wie er betrunken schwankte, wenn er von einem Ort zum andern geschleppt wurde.

Seine schlingernden Bewegungen passten zu einem poetischen Zitat, welches mir von der HEIMSUCHUNG bei Barbara Kröber in Erinnerung geblieben war: 100 Tage immer auf See. In weiter Ferne. So hatte sie die Jahre beschrieben, in denen ihr Mann die Welt umschiffte.

Die Kunstgemeinde im Werden hatte zur Umsetzung ihrer Ziele drei offene Gremien gebildet: Die Tourismusgruppe und die Sonnenschirmgruppe und die Holzbrigade. Die Gestaltung des Bauwagens fiel in den Zuständigkeitsbereich der Tourismusgruppe. Das Atelier wandelte sich zur offenen Werkstatt. Wochenlang schnitten wir Schriftzüge aus Schablonierfolie, klebten und stempelten biographische Zitate auf die Blechwände des Wagens.
Es wurde Sommer.


Unzählige Male wurde der Bauwagen von den Mitarbeitern der Agrar GmBh von A nach B bewegt Offenes Atelier auf dem Gelände des Bürgermeister Herr Müller wechselt das Fenster aus Günther Heise und Barbara Kröber, Schablonierfachkräfte Layout Zum Schablonieren vorbereitet Anke Böhm Gisela Krüger Anke Böhm Der KuKi mit einem biographischen Zitat von Barbara Kröber