01.04.2013   Blank nach Blankensee

Ostermontag

zog ich endgültig ein. Es erschien mir durchaus bedeutsam, die Zeit der 180 Tage an einem solch hohen Feiertag zu beginnen. Auf rituelle Akte wie Spaziergehen oder Lämmerschlachten verzichtete ich in diesem Jahr allerdings zugunsten der nicht weniger feierlichen Bemühungen, mir einen Überblick über das geliehene Hab und Gut zu verschaffen.

Mein Freund mühte sich derweil mit einem Stapel von Pressspanteilen ab, die versprachen, sich durch das Zusammenfügen mittels 178 Schrauben in ein Bett zu verwandeln.

Ich wohnte jetzt also in der Platte, dem Neubau, wie die Bewohner das Gebäude aus den 70ern auch nannten.  Dass das Geschehen in diesem Haus nach matriarchalischem Gesetz bestimmt wurde, erfasste ich erst nach und nach.


Blick auf den "Neubau" Nach dem Bettgeschraube erstmal den Besteckkasten von Barbara Kröber arrangieren, dann dem Schokohasen ein Ohr abbeißen